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Haftpflichtgutachten

Nach einem unverschuldeten Unfall haben Sie als Geschädigter grundsätzlich zwei Möglichkeiten den Schaden mit der gegnerischen Versicherung abzurechnen. Dabei sind Sie (zumindest finanziell) so zu stellen, dass Sie keine Nachteile durch den unverschuldeten Unfall bekommen.

a.) Schadensabrechung nach Gutachten (fiktive)

Nach der Besichtigung des Fahrzeugs erstellen wir Ihnen ein Schadensgutachten. Auf Basis dieses Gutachtens können Sie Ihre Ansprüche gegenüber der gegnerischen Versicherung geltend machen.
Über die weitere Verwendung Ihres beschädigten Fahrzeugs können Sie frei entscheiden. Dabei stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Unabhängig von Ihrer Entscheidung die weitere Verwendung Ihres beschädigten Fahrzeuges müssen Sie nach der Abrechnung über Sachverständigengutachten keinerlei Rechnungen oder Reparaturkosten der gegnerischen Versicherung nennen oder bereitstellen.

Im Haftpflichtfall übernimmt die gegnerische Versicherung sämtliche Kosten von Gutachter und vom Anwalt.

Hinweis: Laut BGB hat der Geschädigte nach einem Kfz-Unfall das Recht auf Erstattung sämtlicher Kosten, welche zur Wiederherstellung des Vorschadenszustandes erforderlich sind.

b.) Abrechnung nach sofortiger Reparatur

Oft besteht der Wunsch möglichst schnell wieder im eigenen Auto mobil zu sein und man strebt eine schnelle Reparatur an.

Auch in diesem Fall erstellen wir Ihnen ein Schadensgutachten über Ihr beschädigtes Fahrzeug. Anhand dieses Gutachtens repariert die Fachwerkstatt Ihrer Wahl das Fahrzeug. Die ausgestellte Werkstattrechnung wird dann von der gegnerischen Versicherung übernommen.
Ziel dieser Abrechnung ist es, das Sicherstellen der vollständigen und fachgerechten Reparatur des entstandenen Schadens in einer Fachwerkstatt.

Wie auch bei der fiktiven Abrechnung (a.) haben Sie auch bei dieser Abrechnung das Recht auf Erstattung sämtlicher Kosten die zur Wiederherstellung des Vorschadenszustandes erforderlich sind.